Über 50 Jahre Bowling
bei den Neuköllner
Sportfreunden

1950
Die Entstehung der Bowlingabteilung geht in ihren kleinsten
Anfängen bis in das Jahr 1950 zurück. In der Jahreshaupt-
versammlung der Kegelsportabteilung am 1. Mai 1950 wurde
beschlossen, eine Bowling-Riege zu gründen. Diese Bahnart
wurde zu dieser Zeit noch "Internationale Bahn" oder kurz
"I-Bahn" genannt. Im "Tivoli" Tempelhof beheimatet, fanden
sich die Sportfreunde Ernst Birth, Kurt Wenger, Karl Witte,
Walter Schulze und Eduard Schlotte zum Training in der
Kegelsporthalle Hasenheide zusammen.
1951 Beginn bei den Serienkämpfen mit
zwei Dreiermannschaften.
Die
1. Mannschaft spielt in der Oberliga mit Teams wie
Forsche Kugel, BBC 26 und Blau-Weiß zusammen.
1952 NSF wird Abteilungsmeister. Im
Endkampf um die Berliner
Klubmeisterschaft wird der Titelverteidiger "Forsche Kugel"
besiegt. Die Neuköllner Sportfreunde sind Berliner
Mannschaftsmeister 1952 mit der Mannschaft Ernst Birth,
Walter Schulze und Ali Wozniak. Bei der DM in Stuttgart
belegt man Rang 12.
Berliner Meister im Einzel wird der Sportfreund Ernst Birth.
1953 Deutsche Meisterschaften in allen
Bahnarten in der Kegel-
sporthalle in der Hasenheide. Die Sportfreunde Birth, Schulze
und
Wozniak erringen mit der Berliner Bowlingriege die
Silbermedaille.
1954 Zum zweiten Mal werden die
Neuköllner Sportfreunde
Berliner Meister. Die Spieler Birth, Dziembowsky, Jahnke,
Wozniak und Schulze bilden das erfolgreiche Team.
Bei
der DM in Mannheim wird man 10.

Die NSFer mit dem amtierenden Europameister
„AJK Stockholm“.
Von links nach rechts: Jahnke, Schulze, Birth,
Dziembowski.
1957
Zum 50jährigen Bestehen der Neuköllner Sportfreunde
gelingt es, zum dritten Mall die Berliner Mannschafts-
meisterschaft zu erringen. Das bewährte Team mit Birth,
Dziembowski, Jahnke, Schulze und dem "Neuen" Rudi
Urbanek belegt bei der DM in München einen 7. Rang.
1961 Durch etliche Abgänge
fällt die Mannschaft in ein Mittelmaß
zurück. Durch jüngere
Neuzugänge (u.a. Gerhard Heimlich
und Jürgen Fringel) kommt
frisches Blut in die Gruppe.
1963 Für den Berliner
Bowlingsport beginnt mit dem Bau der ersten
Bowlinghalle in der Kleiststraße eine neue Epoche.
Die
NSF-Bowler bleiben vorerst als einziger Klub weiterhin
bei
den Keglern in der Hasenheide.
1964 Da sich die Bahnen in der
Hasenheide in einem desolaten
Zustand befinden und dort keine Serienkämpfe mehr
stattfinden, wird das Trainingsdomizil ebenfalls in die
Kleiststraße verlegt.
1965 Bei den Deutschen Meisterschaften
in Berlin wird Ernst Birth
bei
den Senioren A Deutscher Vizemeister.
1967 Die Bowlingabteilung wird
selbständig
Die
Trennung zwischen den Keglern und den Bowlingspielern
wurde von den Keglern ohne Hinzuziehung der Bowlingspieler
beschlossen. Daraufhin fand am 10. Februar in Anwesenheit
des
1.Vereinsvorsitzenden Karl Heinz Gerstenberger die
konstituierende Versammlung der Bowlingabteilung statt, auf
der
die geschäftsführende Abteilungsleitung für die nächsten
zwei Jahre gewählt wurde.

Der Gründungsvorstand der
NSF-Bowlingabteilung:
Von links: Gerhard
Heimlich (Kassierer), Horst Siebert (2.Abt.-Leiter),
Gerhard Lindemann
(1.Abteilungsleiter), Ulrich Raschke
(Schriftführer)
und Jürgen Fringel
(Sportwart).
1968
Gründung einer Damenmannschaft
1969
Gisela Hoffmann wird Berliner Meisterin im Einzel
1970
Damen und Herren steigen in die höchste Spielklasse auf
1971
NSF-Damen werden Berliner Vizemeister und Pokal-Sieger
1972
Die erste Berliner Meisterschaft für unsere Damen
1973
Titelverteidigung und Qualifikation für die Bundesliga
Deutschland-Siegerin G. Insinger zum World-Cup nach Singapur
1974
Bundesliga-Start: Unsere Damen werden Vizemeister
Hanni
Färber und Gisela Insinger Deutsche Meister im Doppel
Dorothea Weiche und Margot Simon Vizemeister
Hildegard Sonntag holt bei der Senioren-DM zweimal
Gold
1975
Erste Deutsche Meisterschaft für unsere Bundesliga-Damen
Der
Berlin-Pokal für unsere Damen
Mannschafts-Bronze
für Dorothea Weiche bei der WM in London

Diese Mannschaft von 1975 legte den Grundstein für
zwölf
Deutsche Meisterschaften: Dorothea Weiche,
Gisela
Insinger, Hildegard Sonntag, Hanni Färber
(Christine
Moosbrugger fehlt).
1976
2. Deutsche Meisterschaft für unsere Damenmannschaft
Zweiter Berliner Einzeltitel für Gisela Insinger
1977
3. Deutsche Meisterschaft für unsere Damenmannschaft
Berliner Meister im Einzel: Dorothea Weiche vor
Margot Simon
Berliner Meister im Doppel: Weiche / Simon vor
Färber / Insinger
Deutsche Meister im Doppel: Hanni Färber und Gisela
Insinger
EM: Zweimal Mannschafts-Gold für G. Insinger und D. Weiche
1978
4. Deutsche Meisterschaft für unsere Damenmannschaft
Berliner Meister im Doppel: Färber/Insinger vor Weiche/Simon
DM:
Hilde Sonntag siegt im Einzel bei den Senioren
DM:
Hanni Färber / Gisela Insinger Zweite im Doppel
1979
Unsere Damen nicht zu stoppen: Die 5. "Deutsche"
in Folge
Berliner Einzelmeisterschaft: Weiche vor Färber und
Insinger
Berliner Doppelmeisterschaft: M. Simon vor D.
Weiche
Berliner Mixedmeisterschaft: Gisela Insinger
vor Margot Simon
Deutsche Meisterschaft im Doppel für Dorothea
Weiche
2 x Silber für G. Insinger und D. Weiche bei den WM
in Manila
1980
D. Weiche Berliner Meisterin im Doppel vor Färber /
Insinger
DM: Hanni Färber und Gisela Insinger Vizemeister im
Doppel
DM: Bronze für Hanni Färber im Einzel
DM: Hildegard Sonntag wieder Deutsche
Senioren-Meisterin
1981
Nach einem Jahr Pause: Der 6. Titel für unsere Damen
Deutsche Meisterschaft: Margot Simon vor Hanni
Färber
4. Deutscher Titel für Hildegard Sonntag bei den
Seniorinnen
1982
Titel Nr. 7 für Deutschlands erfolgreichste Damen: NSF
Berlin
Berliner Meisterinnen: G. Insinger (Einzel), D.
Weiche (Doppel)
Erste Deutsche Einzelmeisterschaft für Gisela
Insinger
5. Deutscher Senioren-Titel für Hildegard Sonntag
1983
Noch einen drauf: NSF-Damen erringen den 8. Deutschen
Titel
Hildegard Sonntags
sechster DM-Titel bei den Seniorinnen
1984
Damen: Keine DM-Platzierung, aber Sieger im Berlin-Pokal
Berliner Titel an G. Insinger (Einzel), Wilde /
Weiche (Doppel)
Berliner Meisterinnen: Färber (Sen. A) und Sonntag
(Sen. B)
Deutsche Meisterinnen: Färber (Sen. A) und Sonntag
(Sen. B)
1985
Erste Berliner Meisterschaft für unsere Herrenmannschaft
Berliner Meisterinnen: Färber (Sen. A) und Sonntag
(Sen. B)
Deutsche Meisterinnen: Färber (Sen. A) und Sonntag
(Sen. B)
Berliner Meister Senioren B: Franz Miodowski

Berliner Meister 1986: Die Neuköllner Sportfreunde.
Von
links: Herbert Duch, Horst Herm, W. Krüger (verdeckt),
Gerhard
Heimlich, Franz Miodowski und Günter Kirsch.
1986
Sie sind wieder da: Titel Nr. 9 für unsere Damenmannschaft
Berliner Meisterinnen: Färber (Sen. A) und Sonntag
(Sen. B)
1987
Berliner Doppelmeisterinnen: Dorothea Weiche / Gisela
Wilde
Berliner Meister: Färber (Sen. A) und D. Kynast
(Versehrte)
Deutsche Doppel-Meisterschaft für Frank Hegermann
DM: Silber im Doppel für Gisela Wilde und Dorothea
Weiche
1988
Berlin-Pokal für unsere Damenmannschaft
Deutsche Meister: Gisela Wilde und Jürgen Töpfer
(Versehrte)
Berliner Meisterin der Seniorinnen A: Hanni Färber
1989
2. Damenmannschaft steigt in Berlins höchste Spielklasse
auf
Berliner Meisterschaft für Hildegard Sonntag (Sen.
B)
Deutsche Meisterschaft für Hanni Färber (Sen. A)
1990
Berlin-Pokal und Deutscher Vereinspokal für unsere Damen
Fünf Titel bei den Berliner Einzelmeisterschaften:
G. Insinger (Einzel), D. Weiche / G. Wilde (Doppel),
H. Färber (Sen. A), H. Sonntag (Sen. B), J. Töpfer (Versehrte)
DM: Gold für Hildegard Sonntag; Silber für Jürgen
Töpfer
1991
Jubiläum: Titel Nr.10 für die verjüngte Damenmannschaft
NSF Gesamtdeutscher Meister gegen Chemie Premnitz
Micky Viol siegt beim WM-Einladungsturnier in
Singapur
WM: Bronze für Micky Viol und Gisela Wilde mit der
Mannschaft
Berliner Meister und Deutscher Vize: G. Wilde / M.
Griese
Berliner und Deutsche Mixed-Meister: G. Wilde / N.
Meurer
Berliner Meister. H. Färber (Sen. A) und K. Liepe
(Versehrte)

Mit Coach N. Meurer zur 10. „Deutschen“: Marianne Daase,
Micky
Viol, Gisela Wilde, Martina Griese und Gisela Insinger.
1992
Die 11. Meisterschaft für die NSF-Damen
Berliner Versehrtenmeister: Klaus Liepe
DM: Vizemeisterschaft für Martina Griese / Micky
Viol
DM: Mannschaftsgold für Miodowski / Müllejans
(Senioren B)
Neuköllner Sportlerin des Jahres: Gisela Insinger
1993
Das Dutzend ist voll: 12. Deutsche Meisterschaft der Damen
Gisela Insinger Berliner Meisterin im Einzel und im
Doppel
Senioren B: Gold in Berlin, Bronze bei der DM für
H. Sonntag
Micky Viol gewinnt die German Open und Flug nach
Chicago

Die 12. Deutsche Meisterschaft für die NSF-Damen.
Hanni
Färber, Martina Griese, Marianne Daase, Sabine Albrecht und Gisela Insinger.
1994
Berliner Meisterschaften: G. Insinger / M. Viol (Doppel),
G. Insinger (Mixed), H. Sonntag (Sen. B) und D. Kynast
(Vers.)
1995
Berliner Einzel für Marianne Daase und H. Sonntag (Sen. B)
Berliner Doppelmeister: Sabine Albrecht / Gisela
Insinger
1996
Berliner Einzel: Gisela Insinger vor Marianne Daase
Berliner Doppel: Albrecht / Insinger vor Kadzinsky
/ Kusserow
4. Platz bei den Herren: Nelson Barth qualifiziert
sich für die DM
Titel für J. Preuß (Sen. A) und D. Kynast
(Versehrte)
1997
Bronze für die Bundesliga-Damen
Damen-Einzel: Erneut Gisela Insinger vor Marianne
Daase
Damen-Doppel: M. Kadzinsky vor A. Grunewald / A.
Müller
Mixed: M. Daase / J. Wallström Berliner Vizemeister
Alexandra Grunewald Vizemeisterin bei den
Juniorinnen
Bei den Versehrten verteidigt D. Kynast seinen
Vorjahrestitel
Jürgen Preuß wird bei den Senioren B Deutscher
Meister
1998
Erneut Bronze für die Bundesliga-Damen
Erika Schiemann im Einzel Vizemeisterin
Mixed-Titel für Erika Schiemann, vor A. Grunewald
und A. Müller
Berliner Titel für A. Grunewald (Jun.) und D.
Kynast (Versehrte)
Bronze bei der DM für Erika Schiemann im Mixed
Jürgen Preuß (Sen. A) verteidigt seinen Deutschen
Meistertitel
NSFer des Jahres 1998: Detlef Kynast
1999
Blutauffrischung durch 14köpfige Jugendgruppe vom BC Nolle
Mixed-Titel für Alexandra
Grunewald
Berliner Vizemeisterin im Einzel: Martina Kadzinsky
Jugend: Jennifer Lufter gewinnt den Juniors-Cup
2000
Bundesliga: 1. Damen wieder Bronze
Regionalliga Berlin: Berliner Meistertitel für 2.
Damen
Berliner Doppelmeister: M. Kadzinsky / P. Kusserow
Berliner Seniorenmeisterin
(A): Gisela Insinger
Meister bei den Senioren A wird Jürgen Preuß
Detlef Kynast wird Deutscher Meister der Versehrten
Deutsche Doppelmeisterinnen: M. Kadzinsky / P.
Kusserow
Deutsche Meisterin der A-Jugend: Jennifer Lufter

Unser erfolgreiches Bundesligateam 2001:
Von
oben links: Antje Materne, Coach Andy Christmann,
Martina
Kadzinsky, Alexandra Grunewald, Bettina Elze
2001
Bundesliga: Vizemeisterschaft für NSF-Damen
1. Herren steigen wieder in die Oberliga auf
2. Damen: Titelgewinn und Aufstieg in die 2.
Bundesliga
Berliner Meister im Trio:
Damen: Grunewald, Materne, Kadzinsky, Kusserow
Juniorinnen: Jennifer Lufter
Männliche Jugend: Mario Donner, Sven Koop
Jugend A: NSF Berliner Mannschaftsmeister
Berliner Doppelmeister: Baumann / Preuß
Berliner Mixedmeisterin: Antje Materne
Berliner Seniorenmeister: G. Insinger und J. Preuß
Deutsche Meisterin im Mixed: Martina Kadzinsky
Gisela Insinger wird Europameisterin der Seniorinnen

2002
1. Bundesliga: 3. Platz für die 1. Damen
2. Bundesliga: 8.
Platz und Abstieg für die 2. Damen
Berliner Einzelmeisterin: Alexandra
Grunewald
Berliner Mixed-Meister: Antje
Materne / Alexander Stenzel
Seniorinnen A:
Marianne Daase vor Gisela Insinger
Senioren A: Jürgen Preuß vor Norbert Baumann
Versehrte: Detlef
Kynast
2003
Meister
der Damen-Oberliga: NSF II
Berliner
und Deutsche Meister im Mixed:
Antje
Materne und Alexander Stenzel

Berliner Einzel-Meisterin: Barbara
Linse
Berliner
Doppelmeisterinnen: Barbara Linse / Gabi Grigar
Seniorinnen A: Marianne Daase
Seniorinnen B: Gisela Insinger
2004
Berliner Meister der Damen-Oberliga: NSF II
Berliner Meisterin der
Seniorinnen A: Marianne Daase
2005 Berliner Meister der Damen-Oberliga: NSF II
Gisela Insinger
wird in Gent zum zweiten Mal
Europameisterin der Seniorinnen
2006 Berliner Meisterin
der Seniorinnen C: Annemarie Gorzelniak
2007 Berliner Meisterin der Seniorinnen B:
Gisela Insinger

Annemarie Gorzelniak
und Vera Krakowiak werden 2007
in Palermo
Europameisterinnen im Senioren-Doppel C
2008 Berliner Meisterin der Seniorinnen B:
Gisela Insinger

2008 - Gisela Insinger wird Deutsche
Vizemeisterin bei den Seniorinnen C