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Saisonende
in Sicht
Das
neue Jahr hat gerade begonnen, da neigt sich die Punktspielsaison schon wieder
dem Ende zu. Die Bundesliga hat noch zwei Spieltage vor sich, während der
Berliner Spielbetrieb bei Erscheinen dieses Heftes schon beendet ist. Die
folgenden Monate bleiben dann den Einzelwettbewerben vorbehalten. Die
Bundesliga-Damen belegen in ihrer Klasse den fünften Tabellenplatz ohne eine
Tendenz nach oben, während sich die 2. Mannschaft in der Regionalliga auf dem
sechsten Platz eingenistet hat. Erfreulich, dass Martina Kadzinsky
nach ihrer Bandscheibenoperation wieder ihre Leistungsfähigkeit testen konnte.
Unsere Herren machen sich vor dem letzten Start weiterhin große Hoffnungen auf
einen Platz auf dem Treppchen, haben aber noch die drei stärksten Konkurrenten
als Gegner.
1. Damen - 2. Bundesliga Nord
29../30.
11. in Berlin − Auch der dritte Spieltag brachte trotz Heimvorteil keine
Verbesserung in der Tabelle. Nur drei Begegnungen konnten siegreich gestaltet
werden; das bedeutete mit dem Ergebnis-Bonus insgesamt 13 Zähler und den
Verbleib auf Platz 5. Juliane Getzkow hat sich prima
in der Mannschaft integriert (1747) und war diesmal vor Antje Materne (1734) und Nicole Engelbrecht (1697) beste
Spielerin. Eine indisponierte Nicole Knopp (5/745) und Ersatzspielerin Gisela Insinger (4/718) ergänzten mit ihren Ergebnissen das
Endresultat von 6641 Pins (Schnitt 184,5). Durch die parallel laufenden
Spielansetzungen unserer anderen beiden Teams war die Zuschauerresonanz durch
unsere Mitglieder diesmal sehr dürftig. Deshalb haben wir uns über den Besuch
unseres Vereinspräsidenten Detlef Oeffner sehr
gefreut.
24./25. 1. Wilhelmshaven
− Erneut 13 Zähler bei vier gewonnenen Spielen (6513 Pins, Schnitt
180,9). N. Engelbrecht (1662), J. Getzkow (1620), N.Knopp (1597), A. Materne (1453
in acht Durchgängen), sowie die wieder genesene Martina Kadzinsky
(181) verharren weiterhin auf dem fünften Tabellenrang, und es sieht vor den
beiden letzten Spieltagen auch nicht nach einer Verbesserung aus.
2. Damen - Regionalliga
30. 11.Studio Kaiserdamm
− Diesmal lief es ohne die in der 1. Mannschaft aushelfende Gisela nicht
so gut. Zwei gewonnene Spiele und drei Bonuspunkte bedeuteten sieben Zähler bei
3699 Pins (154,1). Oldie Annemarie Gorzelniak war mit
1018 diesmal Beste im Team, gefolgt von Gabi Damm (940), Anni Frank (917) und
Britta Czerney (824). Ein Abrutschen auf den 9. und
vorletzten Tabellenplatz war nicht zu vermeiden.
14. 12. BC Tegel −
Wieder ein Erfolgserlebnis für unsere
Mannschaft. Fünf von sechs Begegnungen siegreich gestaltet, dazu 5 Bonuspunkte;
das bedeutete mit 15 Zählern den Sprung auf den 6. Tabellenrang. Die 4070 Pins
(Schnitt 169,5) wurden diesmal in erstaunlicher Gleichmäßigkeit erzielt von
Britta Czerney (1025), Gabi Damm (1019), Annemarie Gorzelniak (1017), sowie in jeweils drei Einsätzen von
Gisela Insinger (506) und Anni Frank (503).
11. 1. Big Bowl − Mäßiger Start in das neue Jahr: Die 3893
(Schnitt 162,2) reichten trotzdem wieder zu fünf Bonuspunkten, trotz nur zwei
gewonnener Begegnungen. Der 6. Tabellenplatz konnte aber gehalten werden durch
Gisela Insinger (1035), Gabi Damm (1005), Britta Czerney (932) und Annemarie Gorzelniak
(921).
25. 1. Hasenheide
− 3906 Pins vor heimischer Kulisse
bedeuteten erneut fünf Zähler
für das Ergebnis. Mit den drei gewonnenen Partien also elf Punkte; man
verbleibt dadurch auf Tabellenrang 6. Gabi Damm (1062) weiter in ansteigender
Form vor Annemarie Gorzelniak (1025) sowie Anni Frank
(5/754), Gisela Insinger (4/636) und Britta Czerney (3/415).
1. Herren - 1. Liga A
30. 11. Schillerpark
− Der Tag von Stefan Harwarth. Er hatte den
Hauptanteil am zweithöchsten Mannschaftsresultat durch das beste Tagesergebnis
von 1232 Pins (Schnitt 205,3). Auch Neuzugang Werner Becker gab mit 1134
(189,0) seinen guten Einstand, unterstützt von Andreas Wanderburg (1075) und
Walter Koepke (1022). So konnte der in jeder Hinsicht
schwächelnde Gerhard Heimlich (412) am Vormittag
durchgezogen werden, ehe er am Nachmittag von Enrico Tobis
(500) erlöst wurde. Mit 5375 Pins (Schnitt 179,1) bei vier gewonnenen Spielen
konnte der 5. Tabellenplatz gefestigt werden.
14. 12. Hasenheide
− Duplizität der Ereignisse. Diesmal in stärkster Besetzung antretend
konnte in heimatlicher Halle das Resultat des letzten Spieltages wiederholt
werden. Mit 5604 konnte aber mit 186,8 ein wesentlich höherer Schnitt erspielt
werden, was in den vier gewonnenen Spielen wieder mit elf Bonuspunkten belohnt
wurde. Angeführt von Walter Koepke (1214) sorgten
Stefan Harwarth (1181), Nelson Barth (1174), Werner
Becker (1035) und Enrico Tobis (1000) für eine
Verbesserung auf Tabellenrang 4.
11. 1. BowlHouse − Wieder das letzte Aufgebot. Trotz der
Ausfälle durch Sonntagsarbeit dreier Sportfreunde kam am Ende doch noch ein
zufrieden stellendes Ergebnis zustande. Drei Spiele wurden gewonnen, neun
Bonuspunkte ergattert und zudem noch der Sprung auf den dritten Tabellenplatz
geschafft – einen besseren Start ins neue Jahr
kann man sich nicht wünschen. Nelson Barth (1136), Stefan Harwarth (1089), Walter Koepke
(1078) und Andreas Wanderburg (1050) zogen vormittags Gerhard Heimlich (416)
mit durch, der am Nachmittag von einem ausgeschlafenen Enrico Tobis (542) abgelöst wurde. Insgesamt 5311 Pins (Schnitt
177,0).
25. 1. BC Tegel − Diesmal volle Besetzung und
dementsprechend eine starke Leistung des gesamten Teams. Die ersten fünf
Durchgänge konnten siegreich gestaltet werden, im letzten war dann die Luft
raus. Durch wiederum neun Bonuspunkte konnte der dritte Tabellenrang verteidigt
werden, aber Verfolger „Skarabäus 02“
hat sich bis auf einen Zähler heran geschoben und kann unser Team am letzten
Spieltag noch vom Treppchen stoßen. Der Sportwart konnte sich diesmal ausruhen
und sich über einen endlich einmal konzentriert agierenden Enrico Tobis (1197) freuen. Der verfehlte knapp den 200er Schnitt
und verwies Andy Wanderburg (1156), Stefan Harwarth
(1136), Nelson Barth (1082) und Werner Becker (948) auf die Plätze.
Nachtrag: Nikolausturnier und Weihnachtsfeier

25 Personen hatten sich zu der kleinen
Weihnachtsfeier in der „Alten Ratsklause“ eingefunden. um bei Gänsebraten und
Eisbein die Gewinner vom Nikolaus-Turnier zu ehren und mit Sportfreunden und
Sportfreundinnen sowie ihrem Anhang ein
paar besinnliche Stunden zu verleben. Aktive und Passive also wieder
einmal zusammen; eine besondere Freude, dass wir auch unsere Seniorin Hildegard Sonntag wieder einmal
begrüßen konnten. Ihre langjährige Doppelpartnerin Hanni Färber war leider
immer noch krankheitshalber verhindert – an dieser Stelle einen schönen Gruß an
dich, liebe Hanni, und vielen Dank für deine Treue und die lieben
Zuwendungen! Und dann war ja noch der
sportliche Teil nachzutragen. Fünf Damen und die gleiche Anzahl Herren
beteiligten sich diesmal an unserem traditionellen Nikolaus-Wettbewerb, eine
etwas kümmerliche Zahl, wenn man an vergangene Zeiten denkt. Gisela Insinger konnte bei den Damen mit 532 noch einmal der
Jugend in Gestalt von Juliana Getzkow (528) Paroli
bieten, vor Britta Czerney (497), Annemarie Gorzelniak (447) und Gabi Damm (428). Bei den Herren musste
dagegen Pokalverteidiger Klaus Baumgart diesmal einem
Jüngeren den Vortritt lassen. Stefan Harwarth stellte
seine schon bei den Serienkämpfen hervorragende Form unter Beweis und
eliminierte den Rest der Beteiligten mit starken 631 Pins. Da blieb für Enrico Tobis (534), Klaus Baumgart
(532), Walter Koepke und Gerhard Heimlich (je 527)
nur eine anerkennende Verbeugung vor ihrem jungen dynamischen
Mannschaftskameraden. Herzlichen Glückwunsch beiden Gewinnern!
Hei-
Mannschaftswettbewerbe
beendet
Die
Punktspielsaison 2008/09 ist vorbei und im Rückblick können wir im Endeffekt
mit dem Erzielten zufrieden sein. Bei den vielen Ausfällen in den einzelnen
Teams durch Krankheit und Absagen war mit Aufstiegschancen in den einzelnen
Ligen nicht zu rechnen. Wir haben uns in den letzten Jahren damit abgefunden,
kleinere Brötchen zu backen und freuen uns auch über kleinere Erfolge, wie zum
Beispiel guten Platzierungen in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben. Die
Bundesligadamen wie auch die Herren konnten durch ihre enorme
Leistungssteigerung sich noch weiter nach oben orientieren. Während das
Herrenteam am letzten Spieltag den ersehnten Medaillenrang durch ihren dritten
Platz verteidigen konnte, scheiterte die Aufholjagd unserer Damen in Richtung Treppchen an einem Pünktchen.
Trotzdem ein erfreulicher Abschluss für alle Teams, zumal auch die 2.
Damenmannschaft mit ihrem 8. Platz die Klasse halten konnte. Noch ein Vermerk
zu den Bundesligadamen. Durch einen Übermittlungsfehler haben wir Martina Kadzinsky in Wilhelmshaven zu ihrer Gesundung und einem
181er Spiel gratuliert. Sie hat nicht gespielt, ist aber wieder im Training.
1. Damen - 2. Bundesliga Nord
21./22.
2. Bielefeld − Spitzenergebnis mit 21 Zählern. Sechs gewonnene Spiele,
zweitbestes Pinergebnis, damit bestes Team am vorletzten Spieltag. Leider keine
Verbesserung in der Tabelle, aber Festigung des 5. Platzes mit acht Punkten
Abstand auf Rang 3. Unsere starken Damen: Nicole Knopp (1888) und Juliana Getzkow (1842) mit über 209er bzw. 204er Schnitt vor Antje Materne (1691) und Nicole Engelbrecht (1687) mit jeweils
einem 187er. – Mannschaftsschnitt: 197,4.
7./8. 3. Troisdorf − Erneute
Steigerung unseres Teams am letzten Spieltag. Acht der neun Begegnungen wurden
gewonnen: 10 Pins fehlten diesmal zum zweitbesten Tagesergebnis (13 zum besten); damit wäre der dritte Rang noch erreicht worden.
Ein Punkt fehlte am Schluss, trotzdem ein starker Saisonabschluss für Antje Materne (1798), Nicole Knopp (1713), Juliana Getzkow (1697) und Nicole Engelbrecht (1594). –
Mannschaftsschnitt: 188,9.
Und hier noch die Gesamtschnittliste
unserer fünf eingesetzten Damen:
Juliana Getzkow
(54/191,8), Antje Materne (54/190,8), Nicole
Engelbrecht (54/190,6), Nicole Knopp
(50/187,0) und Gisela Insinger (4/179,5). –
Gesamtschnitt: 189,9.
2. Damen - Regionalliga
8. 2. Nordbowling −
Schwacher Abschluss einer vom Auf und Ab geprägten Saison. Mit einem gewonnenen
Spiel und der schwächsten Mannschaftsleistung rutschte das Team auf den 8.
Tabellenplatz ab. Nur die Älteste zeigte an diesem Tag guten Sport: Annemarie Gorzelniak erzielte hervorragende 1144 (Schnitt 190,6),
während Gabi Damm (6/913 = 152,1),
Britta Czerney (5/789 = 157,8), Anni Frank (4/514 =
128,5) und Gisela Insinger (3/470 = 156,6) eine
deprimierende Vorstellung ablieferten. – Mannschaftsschnitt: 159,5.
Auch hier die
Schnittliste der beendeten Spielzeit:
Gisela Insinger (34/167,2), Annemarie Gorzelniak
(52/166,4), Gabi Damm (53/164,0), Britta Czerney
(45/157,5), Anni Frank (32/148,8). – Gesamtschnitt. 161,5.
1. Herren - 1. Liga A
8. 2. BA Spandau − Der dritte Platz war gesichert, man konnte
locker aufspielen. Fünf der sechs Begegnungen konnten siegreich gestaltet werden,
darunter die gegen den Meister und Aufsteiger Tegel. Stefan Harwarth
war mit 1186 (197,6) wieder erfolgreichster Spieler, unterstützt von Andreas
Wanderburg (1092), Nelson Barth (1054), Walter Koepke
(5/913), Enrico Tobis (4/678) und Werner Becker (3/511).
Der Mannschaftsschnitt betrug 180.5.
Und hier die Schnitte der gesamten
Saison:
Stefan Harwarth (55/190,5), Andreas Wanderburg (43/187,1), Nelson
Barth (43/185,0), Walter Koepke (45/181,9), Werner
Becker (21/172,7), Enrico Tobis (44/172,0), Klaus Baumgart (6/171,1), Manfred Richter (6/168,6), Gerhard
Heimlich (12/144,5).
Einzelwettbewerbe
In
den Berliner Doppelmeisterschaften der Damen konnte sich Antje Materne mit ihrer Partnerin
als Zweite für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. In den 27
Durchgängen erzielten beide Damen einen
Spieldurchschnitt von 201,7. – Weniger erfolgreich waren unsere beiden
Herren. Stefan Harwarth (2307) und Klaus Baumgart (2040) konnten sich mit einem 181er Schnitt nur
als 31. platzieren.
In
den Einzelmeisterschaften haben wir in beiden Disziplinen noch ein Eisen
im Feuer. Juliana Getzkow (12/2252) als Zehnte und
Stefan Harwarth (12/2509) als 14. haben beide den
Sprung in die dritte Runde geschafft. Hier wird es allerdings bei der enormen
Leistungsstärke der Konkurrenz schwer, den Endlauf zu erreichen:
Meisterschaft der
Seniorinnen C. Trotz einer tollen Aufholjagd im Finale, fehlte
Gisela Insinger am Schluss ein einziger Pin zur
Verteidigung ihres Titels. Mit 4101 bei 23 Spielen und einem Schnitt von 178,3
kann sie trotzdem im Juni erneut ihr Glück bei den Deutschen Meisterschaften in
Böblingen versuchen,
BBV-Rangliste. In der
Meisterschaft der 1. Klasse belegte Stefan Harwarth
mit einem Schnitt von 190,9 im Finale den 4. Platz.
Der Sport in Kürze
Ein schöner Erfolg für Gisela Insinger. Unsere Altmeisterin hat bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in
Böblingen die Berliner Farben hervorragend vertreten. In der Altersklasse C
konnte sie durch einen hervorragenden 2. Platz die Vizemeisterschaft erringen.
Herzlichen Glückwunsch!
Ebenfalls gut gespielt, aber leider
knapp das Finale verpasst, unser Herren-Doppel bei den Vereinsmeisterschaften
der 2,Klasse. Stefan Harwarth (3690) und Nelson Barth
(3321) reichte ein 195er Schnitt nicht, um in das Finale der Besten Acht
einzuziehen. Trotzdem, alle Achtung!
Hamburgfahrt
Es war wieder
so weit! Zum alljährlichen Himmelfahrts-Treffen der Bowlingfreunde aus Wien,
Hamburg und Berlin hatte man sich diesmal in der Hansestadt eingefunden. Mit
der Bahn, dem Pkw und per Luft reisten die Donaustädter an, während unsere
kleine Berliner Gruppe sich wieder eines Reisebusses bediente. In der klugen
Vorausschau und Absprache mit den Gastgebern, an den vier Tagen für alle einen
fahrbaren Untersatz zu haben. Ich darf vorausschicken, dass es wieder vier
schöne Tage waren. Das Wetter durchwachsen; meist sonnig, aber auch
feucht-fröhlich, die Stimmung natürlich dementsprechend. Auch sportlich gesehen
wieder einmal ein Erfolgserlebnis für unsere beiden Teams. Schade nur, dass die
Reiselust bei unseren sonst zahlreichen Fans stark nachgelassen hat. Doch nun
zum Ablauf dieser vier Tage.
1. Tag − Hamburg, wir kommen
17
reiselustige NSFer hatten sich am Himmelfahrtsmorgen
vor dem ehemaligen Tempelhofer Flughafen eingefunden,
wo sie von unserem Fahrer Eric mit seinem BVB-Bus begrüßt und ihres Gepäcks
entledigt wurden. Fünf Pärchen und sieben Singles verteilten sich dann auf die
Sitze der 54 Plätze fassenden Luxuskarosse, mit der dann pünktlich um Acht die
Fahrt Richtung Nordseeküste startete. Keine stehen gelassene Bowlingtasche,
kein streikender Wecker oder ähnliches trübte die Stimmung des Tages und auch
Petrus zeigte sein freundlichstes Gesicht. – Schon eine halbe Stunde früher als
geplant, war das Ziel, Hotel Ibis im Hamburger
Stadtteil Wandsbek, erreicht, wo das Empfangskomitee sich dann nach und nach
einfand. Umarmungen und Küsschen, auch mit den schon herumstreunenden Wiener
Sportfreunden. Es war wie jedes Jahr – und das nun schon seit 44 Jahren – irre!
Bezug der Zimmer, die ersten gemeinsamen Biere und Gespräche; dann ging es
schon los Richtung Henstedter Hof. Hier in der Heimat
und dem Stammlokal unserer Gastgeberin Doris war man wohl über den Ansturm so
vieler Gäste etwas überfordert. Aber schließlich wurde die ausgehungerte Menge
dann durch das reichhaltige und schmackhafte Abendessen zufrieden gestellt und
der erste Tag konnte dann mit dem üblichen Absacker
im Hotel abgeschlossen werden.
2. Tag − Feucht-fröhlich durch die
Heide
Trotz negativer Wetterprognose ein
freundlicher Tagesbeginn. Zeit für einen Morgenspaziergang, denn erst um die
Mittagszeit erfolgte die Abfahrt Richtung Lüneburger Heide. Eine Stunde später
Ankunft im Undeloher Hof, von wo uns drei Pferdegespanne im Zuckeltrab durch
die Heidelandschaft kutschierten. Im Heidedorf Wilsede
war dann Zeit genug, sich das Museum anzusehen und sich an den Spezialitäten
der Gegend zu erfreuen oder ein Mitbringsel für zu Hause zu erstehen. Mit der
Zeit stellte sich dann leichter Regen ein, so dass auch die Zeit zur Rückfahrt
heranrückte. Es wurde eine feuchte Angelegenheit. Trotz Überdachung prasselten
die Regenschauer von allen Seiten in die Kutsche, was der allgemeinen
Fröhlichkeit jedoch keinen Abbruch tat. Der eventuellen Erkältung durch die
feuchte Kleidung wurde mittels Verabreichung alkoholischer Kräutermedizin und
Babalu Einhalt geboten, so dass alle wohlbehalten den Ausgangspunkt erreichten.
Hier erwartete uns in der warmen Gaststube ein reichhaltiges Salatbuffet,
während auf der Terrasse der Grill angeheizt wurde. Somit konnte man sich dann auch mit fleischlicher
Kost versorgen. Nach einigen Lüneburger Pils und einem Hermann-Löns-Gedächtnis-Schnaps
verabschiedete man sich von der Heidelandschaft, und startete mit dem Bus
wieder Richtung Hamburg-Wandsbek.
3. Tag − Erfolgreiche Teams
Nun wurde es ernst! Schon seit Jahren
von einigen nur als lästige Zugabe unseres Treffens empfunden, aber für viele
als der eigentliche Sinn verstanden: Der sportliche Teil. Hamburg und Berlin
konnten jeweils ein nur ein Team bei den Damen und Herren auf die Piste
schicken; unsere Wiener Freunde waren durch insgesamt vier Mannschaften
vertreten. Während unsere Damen keinerlei Mühe hatten, die Konkurrenz in Schach
zu halten, lieferten sich bei den Herren die Teams von Berlin und Wien I ein
Kopf-an-Kopf-Rennen. - Aber bleiben wir erst einmal bei den Damen. Bis auf die
wieder einmal herausragende Gisela (1122) lieferten die anderen vier (Gabi
1014, Dagmar 983, Sabine 975 und Annemarie 969) eine einheitliche Leistung ab.
Mit 5063 gegenüber 4840 (Wien) und 4101 (Hamburg) ergab das einen
Mannschaftsschnitt von 168,8. Zu erwähnen noch, dass bei den Hamburgerinnen
auch Liane (698) sich betätigen durfte. In der Einzelwertung belegte Gisela den
zweiten Platz zwischen zwei Damen aus Wien. – Unsere Herren hatten im direkten
Vergleich mit der Konkurrenz anfangs die starke Wiener Vertretung als Gegner.
In den letzten beiden Jahren zweimal unterlegen, versprach man sich durch
unseren Newcomer Stefan wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Die beiden Spiele
gegen Wien I verliefen äußerst spannend und konnten nur knapp mit 1811:1808
erfolgreich beendet werden. In den Durchgängen 3 und 4 vergrößerten wir mit dem
Resultat gegen Wien II (1969:1750) den knappen Vorsprung gegenüber Wien 1, die
gegen Hamburg mit 1946:1599 ebenfalls einen starken Durchgang ablieferten. In
den beiden Schlussdurchgängen gegen Hamburg (1766:1669) trotz des
Leistungsabfalls wieder ein kleines Plus gegenüber Wien I, die gegen Wien II
nur 1764:1772 spielten. Mit insgesamt 5546 konnte somit Wien I (5518) knapp
geschlagen werden. Auf den Plätzen dann Wien II (5241) vor Hamburg (4863). Ein
Erfolgsgarant war, wie erhofft, unser Stefan, der mit 1240 sein gelungenes
Debüt gab. Hoffentlich nicht sein letzter Auftritt in unseren Begegnungen.
Hinter ihm mühten sich seine Mitspieler redlich ab und gaben ebenfalls ihr
Bestes (Walter 1149, Nelson 1121, Klaus 1075, Gerd 961). Hinter Stefan und dem
Wiener Peter Führer (1164) belegte Walter in der Einzelwertung Platz 3 und
verdrängte damit den stärksten Hamburger Wolfgang Sievers
(1146) knapp aus den Pokalrängen. – Abends wieder das Festbankett im Klubhaus
eines Anglervereins, wo dann nach den kurz gehaltenen Ansprachen der drei
Offiziellen und der Siegerehrung auch unsere Einladung für 2010 erfolgte. Bei
Disco-Musik und Tanz klang der Tag dann harmonisch aus.
4. Tag − Barkassenfahrt, Heimreise
Die Sonne
lachte vom Himmel, als wir an unserem letzten Tag zu der traditionellen
Barkassenfahrt starteten. Für den Chronisten war es nunmehr seit 1968 die 16.
Rundfahrt durch den Hamburger Hafen, aber trotz anfänglicher Absage eine der
schönsten. Das Wetter spielte eine wesentliche Rolle dabei, zum anderen sind
auch die Sportfreunde ruhiger geworden. So erreichten
diesmal alle trocken das sichere Ufer und den wartenden Bus, um die Heimreise
anzutreten. Verabschiedung von den Hamburger und Wiener Freunden und das
Versprechen, sich im nächsten Jahr in Berlin wieder zu sehen. Dann ging es
wieder in Richtung Heimat zurück, wo wir den Tempelhofer
Flughafen nach einigen kleinen Staus am frühen Abend wohlbehalten
erreichten.
Nachbetrachtung
Für die
Statistik: Es war das 31. gemeinsame Treffen unserer drei Klubs seit 1977; mit
Hamburg seit 1966 insgesamt das 42. und mit Wien seit 1968 das 35.
Aufeinandertreffen. 20 Berliner Siegen stehen 9 Wiener Erfolge und ein
Unentschieden gegenüber. Bescheiden dagegen der einzige Hamburger Erfolg im
Jahre 1978.
Ansonsten
außerhalb des sportlichen Wettbewerbs Wiedersehen mit einigen Urgesteinen der
Hamburger Szene: Rainer Arps als der letzte aus dem
Jahre 1966, sowie den Ehepaaren von Thun und Hoffmann, unter deren Leitung die
ersten Jahrzehnte abliefen. Ihre Nachfolger Doris und Wolfgang hatten den
sportlichen wie auch den gesellschaftlichen Ablauf jedenfalls wieder fest im
Griff. Unsere vier Neulinge an Bord waren begeistert und auch die Alten konnten
neue Erkenntnisse aus der Hamburger Geschichte sammeln. Oder wer wusste von uns
schon, dass Hamburg die meisten Brücken in Europa besitzt, die Fläche des
Hafens die Größe von 10000 Fußballfeldern hat oder dass die Prostituierten im
15. Jahrhundert ein gelbes Kopftuch tragen mussten. Unsere Kopftuchgeschwader
signalisierten uns jedenfalls: Wir sind wieder daheim. Wir freuen uns auf das
Wiedersehen 2010 in Berlin!
Der Chronist dankt
Für die
erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anlässlich meines 75. Geburtstages
möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Gleichfalls von
meiner Frau und mir ein Dankeschön zu den Gratulationen anlässlich unserer
Goldenen Hochzeit!
Siehe Sportbrief 5
Nachzuholen wäre . . .
. . . für unsere nicht vernetzten Mitglieder, dass der letzte Sportbrief
nur für Internetbenutzer erreichbar war, und zwar in einer abgespeckten
Fassung. Wir bedauern dies sehr, und möchten neben den aktuellen Sportberichten
noch einmal kurz auf diesen Beitrag zurück kommen.
Traurig, Traurig!
Die Saison hat inzwischen begonnen; aber lediglich auf dem weiblichen
Sektor sind wir weiterhin mit zwei Teams bei den Mannschaftswettbewerben
vertreten. Auf Grund von Abgängen, Einberufungen zum Bund, wie auch
gesundheitlichen und beruflichen Problemen, konnten wir leider keine
Herrenmannschaft auf die Beine stellen. Und das, obwohl die Mannschaftsstärke
erstmalig auf vier Spieler reduziert wurde. Ein hoffentlich vorübergehendes
Problem; denn wenn es uns nicht gelingt, in naher Zukunft für Abhilfe zu
sorgen, wäre dies ein allzu bedauernswerter Zustand für die ganze Abteilung.
Für den Chronisten, als langjährigen Aktiven und Gründungsmitglied der
Abteilung, leider ein trauriger Ausklang seiner sportlichen Tätigkeit.
Genau so traurig, aber für mich bei dem Desinteresse der meisten
Mitglieder voraussehbar, war diesmal wieder die Jahreshauptversammlung unserer
Abteilung. Wenn man im letzten Jahr noch mit neun Personen gedacht hatte, der
absolute Tiefpunkt wäre erreicht, so waren es diesmal fünf Leute, die sich in
der „Alten Ratsklause“ eingefunden hatten. Zieht man den vierköpfigen Vorstand
noch davon ab, dann blieb lediglich ein treues Mitglied übrig, der dann auch
die Entlastung des geschäftsführenden Gremiums einstimmig vornahm. Ein
beklagenswerter Zustand, der sich auch in den anderen Abteilungen abzeichnet
und der für die zahlreichen Sportfreunde, die einen großen Teil ihrer Freizeit
für die Abteilung opfern, sich wenig motivierend auswirkt.
Und nun zum sportlichen Teil:
2. Bundesliga Nord
Der Start unserer 1. Damenmannschaft verlief wieder sehr holperig. Erst
nach drei verlorenen Begegnungen konnte der erste Punktgewinn verzeichnet
werden. Der sogenannte „Heimvorteil“ war auch diesmal
ohne Bedeutung; im Gegenteil: Trotz einer Spielausbeute von acht Punkten konnte
man mit einem Spieldurchschnitt von 187,8 nur das schwächste Gesamtresultat
erzielen und nimmt durch den einen Bonuspunkt augenblicklich den neunten und
vorletzten Platz ein. Alle vier Damen boten eine gleichmäßige Leistung, aber
die Gegnerinnen waren einen Kick besser. Engelbrecht und Materne
(je 1710), Getzkow (1689) und Knopp (1652).
Wir hoffen beim zweiten Start am 10. 10. in Bielefeld auf mehr Fortuna!
Regionalliga Berlin
Ohne Altmeisterin Gisela Insinger, die als
Ersatz bei der Bundesliga die Bank drückte, zog sich das 2. Damenteam am ersten
Spieltag in der Anlage in den Borsighallen relativ gut aus der Affaire. Eine starke Gabi Damm (1115) und Seniorin Annemarie
Gorzelniak (1041) dominierten und zogen die beiden
anderen (Dagmar Brauer 891 und Anni Frank 5/701) mit durch. Im letzten
Durchgang kam Gisela Insinger (173) auch noch zum
Einsatz. Bei zwei gewonnenen Durchgängen sprangen drei Bonuspunkte heraus: 3921
Pins = Schnitt 163,3 = Rang 8 mit 7 Punkten.
Auch der zweite Spieltag in der Nordbowlinganlage verlief wie der
Starttag. Vormittags „tote Hose“ ohne ein Erfolgserlebnis; am Nachmittag dann
wieder vier Zähler durch das Team mit Insinger
(1117), Brauer (980), Gorzelniak (974), Damm (4/696)
und Frank (2/264). Die 4031 bedeuteten eine Schnittverbesserung (167,9) und
durch die diesmal erzielten vier Bonuspunkte konnte man sich auf Tabellenplatz
7 vor arbeiten.
Joachim Höppner
Ehrenmitglied
50 Jahre Vereinstreue; eine Seltenheit in der heutigen Zeit. Einer von
uns hat es geschafft und konnte dieser Tage die Ehrenurkunde aus den Händen von
Abteilungsleiter Günter Sonntag entgegen nehmen. Als 17jähriger in die
Tischtennis-Abteilung eingetreten, wurde Achim 1971 aktives Mitglied der
Bowlingabteilung, in der er bis 1997 erfolgreich agierte. Danach hielt er uns
als passives Mitglied weiterhin bis heute die Treue. Der Abteilungsvorstand und
Kumpel Otto Grothe besuchten den Jubilar in seiner
Sommerresidenz nahe Treptow und wärmten dort bei Kaffee und Kuchen die
Erinnerungen aus vergangenen Tagen auf. Trotz seiner körperlichen Behinderung
durch einen Schlaganfall ist unser Achim immer noch der alte Haudegen, wie wir
ihn kennen; und es war nicht nur für ihn, sondern auch für uns eine große
Freude, mit ihm und seiner lieben Irene wieder einmal plaudern zu können.
Nikolaus-Turnier
Unser alljährliches Nikolaus-Turnier findet diesmal am 10. Dezember
statt. Da der Kreis unserer Aktiven immer kleiner geworden ist, appelliert der Vorstand
erneut an die Passiven unserer Abteilung, sich einmal von Fernseher und
Computer zu lösen, Arzttermine zu verlegen und sich wenigstens einmal im Jahr
an unserer Trainingsstätte zu zeigen. Einen Tag später, am Freitag, dem 11. 12.
findet dann unsere Weihnachtsfeier in der „Alten Ratsklause“ statt. Also. Ihr
alten Recken und etwas reifer gewordenen Mädchen – fasst Euch ein Herz und
macht dem Sportwart und seiner zusammengeschrumpften Truppe eine Freude –
meldet Euch beim Sportfreund Walter Koepke unter der Telefon-Nr. 68 89 50 75 oder kommt einfach vorher einmal
vorbei.
Die
Zeit, in der unsere Mannschaften ihre Serienkämpfe absolvieren, ist kurz; und
so wundert es nicht, dass schon wieder einmal die Hälfte der Spielzeit vorbei
ist. Unser Bundesligateam hat sich nach schwachem Start Platz um Platz nach
vorn gearbeitet und belegt inzwischen Rang 6, genau so wie die 2.
Damenmannschaft, die nach längerer Stagnation in der Regionalliga ebenfalls
diesen Platz einnimmt. Wenn dem Chronisten eine Prognose erlaubt ist, wird sich
hier wohl nicht all zu viel ändern, wogegen er der 1. Mannschaft noch einen
Platz auf dem Treppchen zutraut. Diesen hat wieder einmal unsere Altmeisterin
Gisela Insinger geschafft, indem sie beim vorletzten
Start der europäischen Senioren Bowling Tour in Zypern den 1. Platz belegte.
2. Bundesliga Nord
Der
zweite und dritte Start liegen hinter dem Team, das sich gegenüber dem
schwachen Berliner Start in der Tabelle um drei Plätze nach vorne schieben
konnte. Während man sich mit 15 Zählern in Bielefeld um zwei Plätze
verbesserte, war es dann in Schöneiche ein Punkt mehr, der den 6. Rang
bedeutete. – Mit der Genesung von Martina Kadzinsky
ist die Mannschaft nunmehr komplett, hoffentlich findet sie auch zu ihrer alten
Form wieder. In Bielefeld wurden vier der neun Spiele mit einem
Mannschaftsschnitt von 188,94 gewonnen (6921 Pins = 7 Bonuspunkte), während in
Schöneiche für fünf siegreiche Durchgänge ein Schnitt von 181,39 genügte (6530 =
6 Bonuspunkte). Leider wurden hier wertvolle Bonuspunkte im dritten Spiel
„vergeigt“. Hier nun die Spieldurchschnitte unserer Damen:
Bielefeld:
Engelbrecht 196,67, Getzkow 190,56, Knopp 190,00, Materne 186,67, Kadzinsky 178,14.
Schöneiche:
Knopp 195,43, Materne 188,89, Getzkow
182,14, Kadzinsky 174,25, Engelbrecht 158,60.
Regionalliga Berlin
City-Bowling:
So recht und schlecht präsentierte sich unser 2. Damenteam auf ihrer
Heimathalle in der Hasenheide. Auch am 3. Spieltag waren nicht mehr als zwei
Spiele zu gewinnen. So verhalfen lediglich die fünf Bonuspunkte zu einer
Sicherung des 7. Tabellenplatzes, erzielt von A. Gorzelniak
(1039), G. Insinger (1032), G. Damm (997) und D.
Brauer (848). Summa summarum ein Mannschaftsschnitt von 163,1.
BC Schillerpark: Auch der 4. Spieltag bringt
keine Verbesserung der Tabellensituation. Während A. Gorzelniak
(1023), G. Damm (1021) und G. Insinger (995) sich
noch einigermaßen aus der Affaire ziehen, kommen D.
Brauer (Schnitt 131) und A. Frank (Schnitt 126) überhaupt nicht klar. Trotzdem
jeweils vier Spiel- und vier Bonuspunkte bei einem Mannschaftsschnitt von 159..
Bowlhouse: Endlich ist der Knoten
geplatzt. Nach mäßigem Beginn konnten vier Spiele hintereinander siegreich
gestaltet werden. Auch die Pinausbeute reichte diesmal für acht Bonuspunkte,
was zu einer Verbesserung auf Rang 6 der Tabelle führte. Der Mannschaftsschnitt
von 166,7 (4001 Pins) wurde erzielt von A. Gorzelniak
(1065), G. Damm (1037), G.Insinger (963) und den
diesmal verbesserten Halbtagskräften A. Frank (462) und D. Brauer (450). Gut
gemacht, Mädels!
Gisela Insinger gewinnt die Cyprus
Senior Open 2009

Unsere Weltenbummlerin Gisela hat wieder
einmal zugeschlagen. Da sich in den letzten Jahren wenig Herausragendes im
Damenbereich ereignet und bei den Herren sowieso „tote Hose“ vorherrscht, sind
unsere etwas älteren Damen die einzigen, die ab und zu von sich und unserem
Klub reden machen. So auch in der ersten Novemberwoche dieses Jahres, als
unsere Altmeisterin sich in Larnaca auf Zypern nicht
nur gegen ihre weibliche, sondern auch gegen die internationale männliche
Konkurrenz durchsetzen konnte.
Zum Spielverlauf: Mit einem Handicap von
19 Pins pro Spiel ausgestattet, konnte sich Gisela nach sechs Durchgängen mit
1289 Pins als Zweite unter 30 Teilnehmern für die Zwischenrunde qualifizieren.
Mit 790 nach vier weiteren Durchgängen hatte sie als Drittplatzierte dann die
Runde der letzten Sechs erreicht, wogegen hier schon altbekannte Gesichter wie
Jürgen Preuß und Kalle Gaiser
scheiterten. In zwei Dreiergruppen wurden nun die Finalisten der Endrunde
ermittelt, welche Gisela mit 445 in zwei Spielen gegen einen schwedischen und
einen einheimischen Konkurrenten souverän erreichte. Hier wartete mit Herbert
Wimmer ein alter Haudegen der deutschen Bowlingszene auf unsere Altmeisterin.
Mit 11 Pins Handicap nur unwesentlich im Nachteil hatte er gegen Gisela keine
Chance: sie gewann das entscheidende Match mit 216:187 und konnte neben ihrem
Sieg ein nicht unerhebliches Preisgeld mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch,
liebe Gisela!
ei-
Der
letzte Spieltag im alten Jahr endete für beide Teams erfolgreich. Das
Bundesliga-Team konnte als Tagesbeste den Abstand zur Spitze verringern und die
Regionalliga-Mannschaft mit vier gewonnen Spielen ebenfalls einen schönen
Abschluss verzeichnen. Bei letzteren folgte allerdings mit dem ersten Spieltag
des neuen Jahres wieder der Sturz in die abstiegsbedrohten Ränge. Das
Nikolaus-Bowling war lediglich bei den Damen durch die Teilnahme zweier
Bundesligisten interessant, bei den Männern wieder einmal „tote Hose“. Auf
Grund mangelnden Interesses wurde auch die Weihnachtsfeier kurzfristig
abgesagt.
2. Bundesliga Nord
Der
vierte Spieltag in Cuxhaven gestaltete sich zu einem absoluten Highlight für
unsere Mannschaft. Sieben der neun Begegnungen konnten siegreich gestaltet
werden und der Abstand zum dritten Tabellenplatz auf zwei Punkte reduziert
werden. Durch das zweithöchste Pinergebnis mit 7202 (Schnitt 200) konnte man dadurch
23 Zähler auf das Punktekonto schreiben und liegt nun mit insgesamt 63 Punkten
hinter Hamburg (65) und Wolfsburg (64) wieder gut im Rennen. Recklinghausen
(84) und BHB (83) werden wohl den Aufstieg unter sich ausmachen.
Hier
nun die Superresultate unserer vier Mädels: Nicole Knopp 1890 (210,0), Antje Materne 1808 (200,9), Nicole Engelbrecht 1798 (199,8) und
Nesthäkchen Juliana Getzkow 1706 (189,6).
Regionalliga Berlin
BA
Spandau: Durch ein gutes Tagesergebnis konnte der 6.
Tabellenplatz gefestigt und der Abstand nach oben und unten verringert bzw.
erweitert werden Erneut vier gewonnene Spiele und ein durchwachsenes
Pinergebnis (3848 = Schnitt 160,3) ergaben zusammen 13 Zähler, die so wichtig
im Kampf um den Klassenerhalt sein können. Gisela Insinger
weiter gut in Form; mit 1079 führte sie die Teamwertung vor Annemarie Gorzelniak (957), Gabi Damm (912) sowie den
Teilzeitspielerinnen Dagmar Brauer (463) und Anni Frank (437) an.
Studio
Kaiserdamm: Fehlstart im neuen Jahr. Eine für den Chronisten unverständliche
Urlaubsplanung schwächte das Team und ließ es nach den so positiven letzten
Spieltagen wieder zwei Tabellenränge zurückfallen. 3653 (Schnitt 152) war an
diesem Tag mit weitem Abstand Minusrekord und lediglich ein gewonnenes Spiel
gegen den alten Rivalen BC Nolle sorgte in der
letzten Begegnung für einen versöhnlichen Abschluss. Annemarie Gorzelniak (1072) kämpfte, aber weder die sonst
zuverlässige Gabi Damm (921) noch die überforderten Anni Frank (856) und Dagmar
Brauer (804) waren an diesem Tag gut drauf. Tabellenplatz 8.
Nikolaus-Vierkampf
Unseren
zwei Bundesliga-Damen war es zu verdanken, dass dieser vereinsinterne
Wettbewerb nicht zu einer Farce wurde. Nicole Engelbrecht und Juliana Getzkow lieferten sich über drei Spiele hinweg mit den
Regionalisten Gisela Insinger und Gabi Damm ein
interessantes Match. Wie im vergangenen Jahr konnte sich nach einem spannenden
Duell die Altmeisterin Gisela mit 641 Pins gegen unseren hoffnungsvollen
Nachwuchs Juliana mit 624 durchsetzen. Da hatten Gabi trotz ihrer nicht
schlechten 541 sowie Nicole mit zurückhaltenden 501 klar das Nachsehen. Bei den
Herren herrschte wieder einmal absolute Funkstille.
Berlin – Hamburg – Wien
Vom
13. bis 16. Mai ist unsere Abteilung wieder einmal Gastgeber für das
traditionelle Treffen unserer drei Klubs. Sportwart und
Veranstaltungskoordinator Walter Koepke bittet
hiermit alle unsere Sportfreunde, diese Begegnung durch ihre Teilnahme und
Mithilfe zu einem erneuten Erlebnis für unsere Gäste zu gestalten. Für die
Planung ist natürlich wichtig, die Anzahl unserer Berliner Teilnehmer zu
wissen. Darum bitten wir euch, jetzt schon den Kontakt mit unserem Walter
aufzunehmen. Er ist entweder unter der Telefon-Nr.
68895074 oder noch besser unter der Handy-Nr.
0178-3571570 zu erreichen. Wir hoffen, dass die Beteiligung diesmal größer als
zur letzten Mitgliederversammlung ist, und erwarten eure Anrufe.
ei-
Die
Mannschaftswettbewerbe bei den Damen sind beendet. Die 1. Mannschaft konnte
sich in der Tabelle leider nicht verbessern und schloss die Saison 2009/10 mit
dem 6. Rang ab. Bei der 2. Mannschaft setzt sich der Aufwärtstrend ebenfalls
nicht fort; man rutschte auf den 8. Platz ab und muss in der nächsten Saison
möglicherweise eine Klasse tiefer antreten.
2. Bundesliga Nord
5.
Spieltag in Wildau. – Vier gewonnene Begegnungen und
nur vier Bonuspunkte bewirkten das Abrutschen auf Platz 5. Der 174er
Mannschaftsschnitt wurde erzielt von N. Knopp (182), J. Getzkow
(178), N. Eggebrecht (170), M. Kadzinsky (169) und A.
Materne (163).
Letzter
Spieltag in Hildesheim – Erneut vier Bonuspunkte bei drei gewonnenen Spielen
bedeuteten für unser Team am Ende der Saison den 8. Tabellenplatz.
Mannschaftsschnitt 184.6 für A. Materne (194), N.
Engelbrecht (186), N. Knopp (185) und G. Insinger
(171).
Zum
Abschluss die Schnittliste unserer Damen über die ganze Saison: Nicole Knopp
191,17, Antje Materne 190,58, Juliana Getzkow 186,17, Nicole Engelbrecht 186,00, Martina Kadzinsky 173,63, Gisela Insinger
171,78. Mannschaftsschnitt 186,1.
Regionalliga Berlin
8.
Spieltag: Big Bowl – Keine Verbesserung der
Tabellensituation trotz drei siegreicher Begegnungen und fünf Bonuspunkten. G. Insinger 1128, A. Gorzelniak
1054, G. Damm 1008, A. Frank 494 und D. Brauer 441, erspielten 4123 Zähler
(171,8).
Letzter
Spieltag: BA Spandau – Es reichte nicht zum sicheren
7. Platz. Es konnten durch eine schwache Leistung nur zwei Spiele gewonnen
werden und trotz der höheren Pinzahl konnte der Drei-Punkte-Abstand zum
Sechsplatzierten nicht aufgeholt werden. Dieser konnte mit fünf gewonnenen
Begegnungen gegen die unerklärlich schwach spielenden Spitzenteams an diesem
Tage den Abstand noch ausbauen. Die 3774 (157,2) wurden erzielt von G. Insinger 1004, A. Gorzelniak 976,
G. Damm 925 und D. Brauer 869. Sollte der Berliner Meister den Aufstieg zur 2.
Bundesliga Nord nicht schaffen, ist der Abstieg in die 1. Klasse besiegelt.
Auch
hier die Gesamtschnitte unserer Damen: Gisela insinger
174,1, Annemarie Gorzelniak 170,3, Gabi Damm 166,46,
Dagmar Brauer 145,8 und Anni Frank 144,4. Mannschaftsschnitt: 162,4.
Berliner Mixed-Meisterschaften
Nach
zwölf Spielen war für unser einziges Paar Gabi Damm (1867) und Walter Koepke (2161) Feierabend. Die Gegnerschaft zu schwer, die
Gesamtleistung zu schwach – mit Rang 41 war der Abstand zu den 20 Besten für
Runde Drei zu groß. – Juliana Getzkow (1090) meldete
mit ihrem Partner nach dem 1. Lauf ab.
Berliner
Meisterin der Juniorinnen:
Juliana Getzkow
Die
Zeit, als wir bei den Jugendlichen noch aus dem Vollen schöpfen konnten, sind leider vorbei. Eine aus diesem Kreis ist vor Jahren
zurückgekehrt und zu einer wertvollen Kraft in unserem Bundesligateam geworden.
Bei den Berliner Einzelmeisterschaften konnte sie sich jetzt weiter profilieren
und den Titel bei den Juniorinnen erringen. Sie erzielte in 30 Spielen 5711
Pins, das entspricht einem 190er Spieldurchschnitt. Liebe Juliana, herzlichen
Glückwunsch zur Meisterschaft und nachträglich alles Gute zum 20. Geburtstag!
.
Berlin – Hamburg – Wien
Die
Zeit verrinnt - bis zum Himmelfahrtstreffen mit unseren Freunden aus Hamburg
und Wien sind es nur noch sechs Wochen. Darum an dieser Stelle für alle, die an
den Veranstaltungen teilnehmen, die Konto-Nr. unseres
Sportwartes und verantwortlichen Turnierleiters. Bitte überweist das Geld für
die gebuchten Veranstaltungspunkte auf das Konto
Walter Koepke
Konto-Nr.: 190 257 21 93
Bankleitzahl:
300 209 00
Targobank
Und
bitte rechtzeitig, damit unser Walter nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät.
Der Vorstand dankt!
Positives
und Negatives wechselt sich wieder einmal in unserer Abteilung ab. Fangen wir
mit der schlechten Nachricht an. Mit Antje Materne
und Martine Kadzinsky verliert unsere
Bundesligamannschaft zwei ihrer langjährigen Spielerinnen. Wir hoffen trotzdem,
dass Antje, die ja seit einiger Zeit in Köln ansässig ist, uns weiter als Kassenwartin erhalten bleibt. - Positiv ist zu vermerken,
dass unsere 2. Damenmannschaft weiterhin in der Regionalliga verbleibt und
Altmeisterin Gisela Insinger um zwei weitere Berliner
Meistertitel reicher ist.
2. Bundesliga Nord
Zwei
wertvolle Spielerinnen verlassen den Klub; ein Vorgang, der in allen Sportarten
die Normalität ist, uns aber bei der dünnen Soielerdecke
einige Probleme bereitet. Wir hoffen dennoch, dass schnellstens Ersatz für die
beiden Abgänge gefunden wird, damit wir auch in der Saison 2010/11 weiter in
der Bundesliga vertreten sind. Wir bedauern besonders den Rücktritt von Antje,
die diese Entscheidung aus familiären Gründen vollzieht, und wünschen ihr für
ihre weitere Zukunft alles Gute.
Regionalliga Berlin
Der
Aufstieg des Berliner Meisters „Phönix 71“ bescherte unserem Team den
Klassenerhalt. Durch einen Beschluss des Verbandes erfolgt außerdeme
eine Unstrukturierung für die nächste Saison. Die Landesliga wird in Zukunft am
Samstag und am Sonntag ihren Spielbetrieb abwickeln und ab der Regionalliga
werden die Ligen auf Gruppen zu acht Mannschaften reduziert. An nur noch sechs
Sonntagen werden dann jeweils sieben Spiele absolviert. Ein langer Sonntag für
die Teams.
Berliner Meisterschaften
Zwei
Titel konnte Altmeisterin Gisela Insinger bei den
Berliner Seniorenmeisterschaften erringen. Im Einzelwettbewerb der Seniorinnen
C wie auch im Trio-Wettbewerb stand sie auf dem Siegertreppchen. Eine Kuriosität
am Rande: Fehlte ihr im Vorjahr ein Pin zum Gewinn der Meisterschaft, so hatte
sie diesmal das Glück, ihre Gegnerin mit diesem knappsten aller Abstände auf
Platz Zwei zu verweisen. In den 17 Spielen erzielte Gisela einen Schnitt von
180,0; Annemarie Gorzelniak belegte Platz 4 (163,8)
und Anni Frank Platz 5 (156,5). - Bei den Seniorinnen A belegte Gabi Damm mit
einem Schnitt von 177,7 Rang 4. – Bei den Trio-Meisterschaften der Senioren
konnte Gisela mit ihren vier Spielen (727 = 181,7) zur Erringung des
Meistertitels beitragen, während Annemarie (1265 = 158,1) mit ihren zwei
Partnerinnen Platz 6 belegte. Für die „Deutschen“ wünschen wir unserer
Weltenbummlerin viel Glück!
Berlin – Hamburg – Wien
Wenn dieses Heft erscheint, sind es
noch drei Tage bis zu unserem traditionellen Himmelfahrts-Treffen. Im Namen des
Vorstandes begrüßen wir hier schon unsere Gäste und hoffen auf einen uns allen wohlgesinnten Wettergott.
Mögen es wieder genau so schöne, erlebnisreiche Tage mit unseren Freunden von
der Donau und der Elbe werden, wie in den vergangenen 45 Jahren! Herzlich
willkommen in Berlin!
. . . ist ausgefallen !
Es
geht wieder los !
Die Zeit der
Bowling-Abstinenz ist vorbei und die neue Saison liegt wieder vor uns. Leider
nur noch bei unseren Damen; im Bereich der Herren herrscht auch weiterhin
Funkstille. Kassenwartin Antje Materne
hat sich im sportlichen Bereich abgemeldet und wird ebenso wie Martina Kadzinsky beim Team schmerzlich vermisst werden. Durch zwei
neue Spielerinnen soll dieser Aderlass aber für die neue Spielzeit behoben
werden. Wir begrüßen auf diesem Wege die Sportkameradinnen Daniela Helm und
Manuela Wilczynski recht herzlich und wünschen ihnen
viel Spaß und sportlichen Erfolg bei den Neuköllner Sportfreunden. Hier nun für
das Team, das weiterhin durch Nicole Engelbrecht, Juliana Getzkow
und Nicole Knopp ergänzt wird, die Start-Termine:
18./19.09.
Monheim-Baumberg
09./10.10. Wildau
06./07.11.
Wilhelmshaven
22./23.01.
Hildesheim-Mitte
12./13.02. Schöneiche
26./27.02. Berlin,
Schillerpark
In der 2. Mannschaft
hat sich nichts getan; wir vertrauen weiterhin auf unsere fünf Damen Dagmar
Brauer, Gabi Damm, Anni Frank, Annemarie Gorzelniak
und, last not least Gisela Insinger.
Unserem Urgestein an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zur
zweifachen Silbermedaille bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Hamburg.
Bei den Seniorinnen C wie auch beim Trio-Wettbewerb konnte sich unsere
Medaillen-Hamsterin beide Male auf dem Treppchen platzieren. Wir wünschen ihr
und ihrem Team auch in der kommenden Spielzeit viel Erfolg. Hier die Termine:
19.09. Studio
Kaiserdamm
10.10. Big Bowl
24.10. NCB Hasenheide
07.11. Bowlplay Berlin
21.11. Bowlhouse
09.01. BC Schillerpark
23.01. Nordbowling
Das wäre das Neueste
auf sportlichem Gebiet. In gesellschaftlicher Hinsicht hatten wir im Mai unser
jährliches Himmelfahrtstreffen mit unseren Freunden aus Hamburg und Wien.
Darüber hatten wir schon in der letzten Ausgabe des Sportbriefes berichtet Da dieser
aber, wegen mangelnder Berichte anderer Abteilungen, nur auf unserer
Vereins-Homepage veröffentlicht werden konnte, hier noch einmal ein Abdruck.
Vier Tage mit unseren
Freunden aus Hamburg und Wien
Wieder ein Jahr vorbei und NSF als
Gastgeber unseres diesjährigen Städtetreffens gefordert! Schon am Vortag zu
Himmelfahrt konnten wir die ersten Wiener Gäste auf dem Flughafen Tegel in
Empfang nehmen und einen Tag später war es dann wieder so weit: Die allgemeine
Begrüßung der Freunde von Walzerstadt und Waterkant fand diesmal am Spreeufer
im Zollpackhof statt. In Sichtweite vom Bundeskanzleramt konnte man sich zwar
nicht – wie ursprünglich geplant – unter den schattigen Bäumen tummeln; dazu
war es dann doch etwas zu frisch. Aber in den geheizten Innenräumen hatte dann
schließlich jeder einen Platz gefunden und erfreulicherweise konnten wir neben
unseren Gästen auch so manchen, lange nicht gesehenen Berliner Sportfreund
begrüßen. Nach zwei Stunden dann der Abmarsch der meisten Teilnehmer, am
Reichstag vorbei in Richtung „Unter den Linden“, wo man bei „Madame Tussauds“ den offiziellen Teil beschloss. Der Rest des
Tages blieb der allgemeinen Stadterkundung vorbehalten.

Mit der Schippelschute unterwegs
Der Freitag stand ganz im Zeichen einer
Erkundung des Brandenburger Umlandes. Frühmorgens, kurz nach 8 Uhr, verließ der
Doppeldecker-Bus den Hotelbereich, gesteuert von unserem alten Freund Eric Zapel. Kleine Panne am Anfang: Zwei unserer Berliner
Sportfreunde, die sich verspätet hatten, konnten nur noch den Rücklichtern des
Busses hinterher winken. Mein Gott, Jungens, zu was haben wir denn unsere
Handy-Nummern im Programm abgedruckt? Nach zwei Stunden war das erste Ziel
erreicht: das Schiffshebewerk Niederfinow. Bei einer
sachkundigen Führung mit vielen, vielen Daten und Zahlen, wurde uns die
Geschichte dieses 100jährigen Bauwerks nahe gebracht, ehe man dann etwas
erschöpft wieder im Bus Platz nehmen konnte. Weiter ging es in Richtung
Hubertusmühle, wo uns schon der fahrbare Untersatz des Ehepaares Schippel erwartete. Es wurde eine fröhliche Fahrt auf der
Schippelschute, da auch Petrus uns an diesem Tage, trotz niedriger
Temperaturen, mit dem feuchten Nass von oben verschonte. Dafür wurde unten der
Flüssigkeit, in Form von geistigen Getränken, fleißig zugesprochen. Mit
Flößertopf und Fischbrötchen konnte man dem Körper dann noch weitere Kalorien
zuführen. Die Chefin der dreiköpfigen Crew – die singende Flößerfrau Antje –
sorgte neben ihrem leckeren Streuselkuchen für Stimmung und musikalische
Unterhaltung. Es war wirklich eine schöne Fahrt und ein erlebnisreicher Tag.
Bemerkung am Rande: Unser deutsch-österreichisches Liebespaar hat nun auch
offiziell den Bund der Ehe geschlossen. Wir gratulieren nachträglich, liebe
Uschi und lieber Heinz!

Endlich vereint. Uschi aus Hamburg und Heinz aus Wien haben
geheiratet
Am Samstag versammelte sich dann alle
sportlich Interessierten in der City Bowling. Da alle drei Städte unter akuten
Besetzungsschwierigkeiten litten, hatten die Verantwortlichen nur Dreier-Mannschaften
zusammen gestellt. Es war, speziell für Berlin, eine bunte Mischung aus
Aktiven, Passiven, Ehemaligen und Gastspielern. Darum möchte ich eine
sportliche Bewertung dieser Teams nicht kommentieren. In der Einzelwertung die
erwarteten Namen. Bei den Herren Jürgen Preuß, der
überlegen mit
Und dann war es schon wieder so weit!
Der Brunch bei Zenner in Treptow bildete erneut den
Abschluss dieses viertägigen Zusammenseins unserer Gemeinschaft, die sich
leider von Jahr zu Jahr verkleinert. Auch diesmal konnten durch Krankheit und
familiäre Probleme zwei der bisher aktivsten Mitglieder nicht dabei sein. Herzliche Grüße auf diesem
Wege an Doris Freibert nach Hamburg und Jürgen Fringel in Berlin. Das kleine Grüppchen unserer Hamburger
Freunde musste auf ihre sprach- und trinkgewaltige Gallionsfigur
verzichten, wurde aber beim Festbankett von Urgestein Rainer Arps würdig vertreten. Bei den Vienna
Strikers hat nach der Ära Ransmayr und Schermann
nunmehr Wolfgang Schlesinger das Steuer übernommen. Er liefert – wie oben
gesehen - nicht nur in sportlicher, sondern auch in organisatorischer
Hinsicht, gute Ergebnisse ab. Und da sind wir auch schon bei unserem
Organisator und „Mädchen für alles“ - Walter Koepke!
Auch er hat wieder einmal das ganze Programm dieser vier Tage fast im
Alleingang organisiert, wenn es auch in sportlicher Hinsicht bei ihm nicht ganz
so klappte. Lieber Walter, ein Dankeschön an dich und deine Hilfskräfte, welche
dir bei der Vorbereitung und der Durchführung dieser Veranstaltung zur Seite
standen! Wir hoffen auch in Zukunft auf dein erfolgreiches Engagement!

Alles für den Verein: Wolfgang Schlesinger und Walter Koepke
Bleibt dem Chronisten zum Abschluss nur
noch zu sagen: Es war wieder einmal schön mit Euch, liebe Freunde aus Hamburg
und Wien! Es bleibt zu hoffen, dass wir noch viele Jahre unsere Treffen
weiterführen können, wenn es auch ohne Nachwuchs immer schwerer wird. Trotzdem,
bleiben wir weiter zuversichtlich und freuen uns auf das nächste Wiedersehen –
hoffentlich gesund und in aller Frische – im Juni
Joachim
Höppner †
Und
wieder ist einer unserer treuesten Sportfreunde von uns gegangen! Joachim
Höppner hat am 18. Oktober, nach schwerer Krankheit, für immer die Augen
geschlossen. Über ein halbes Jahrhundert hielt er unserem Verein die Treue; und
musste uns doch schon, ein Jahr vor dem Erreichen des 70. Geburtstages,
frühzeitig verlassen. Mit 17 Jahren in die Tischtennis-Abteilung eingetreten,
war er seit 1971 aktiv in der Blütezeit unserer Bowlingabteilung tätig, bis er
sich 1997 vom aktiven Sport zurückzog. Danach hielt er uns als passives
Mitglied aber weiterhin die Treue. Am 4. November haben wir seine Asche zur
letzten Ruhestätte geleitet. Tschüs, alter Kumpel, wir werden Dich immer in
guter Erinnerung behalten!
1.
Damen -
2. Bundesliga Nord
Die
Bundesliga-Saison dauert ja nur sechs Monate, und somit haben wir seit
Erscheinen des vorigen Sportbriefes schon die halbe Spielzeit hinter uns. Der
Abgang von Antje Materne und die Neuformierung des
Teams hat sich im sportlichen Bereich ausgewirkt und
schlägt sich in der Tabellensituation nieder. Nach dem schwachen Start in
Monheim (4 + 3 Punkte) zeigt sich zwar in der Punktausbeute eine aufsteigende
Tendenz (Wildau 10 + 1, Wilhelmshaven 10 + 5), aber die Zahl der
Bonuspunkte ist doch ziemlich mager. Nichtsdestoweniger, es geht aufwärts, und wir sehen den nächsten Starts
unserer verjüngten Mannschaft mit Optimismus entgegen.
Hier die
Spieldurchschnitte unserer fünf Damen: J.Getzkow (26
Spiele, 190,2), N.Knopp (25, 179,0), D.Helm (16, 175.7), M.Wilczynski
(21, 173,9), N.Engelbrecht (20, 169,5). Der
Mannschaftsschnitt beträgt 178,4 und mit insgesamt 33 Zählern belegt das Team
unter den zehn Mannschaften den 8.Tabellenplatz.
2.
Damen -
Regionalliga
Auch die
2. Mannschaft hat über die Hälfte ihrer Spiele hinter sich gebracht und die
Tabellensituation ähnelt der Bundesliga. Nach vier Spieltagen trägt das Team
die rote Laterne in der Sechsergruppe und bezieht die meisten Gewinnpunkte
durch ihre Spiele ohne Gegner. Ansonsten ist der Wettbewerb in dieser Gruppe
sowieso irregulär. Da erhöht man die Anzahl der Spiele von sechs auf sieben und
zwei Begegnungen müssen jeweils ohne Gegner ausgetragen werden.
48
Punkte (30 und 18) hat die Mannschaft auf ihrem Konto und kann auf einen
Mannschaftsschnitt von 160,9 verweisen. Dafür zuständig die Damen G.Insinger (25, 189,8), G.Damm
(26, 162,0), A.Gorzelniak (17, 157,8), S.Helm (15, 152,6), Frank (19, 144,0) und D.Brauer (10, 136.0). Wobei wir auf diesem Wege mit
Stefanie Helm die um ein Jahr ältere Schwester unserer Bundesligaverstärkung
herzlich willkommen heißen.
Herzliche Glückwünsche . . .
. . . an Juliana
Getzkow zum Titel im Junioren-Doppel bei den
Landesmeisterschaften in Berlin
. .
. an Gisela
Insinger
zum Gewinn von drei Silbermedaillen beim International Senior Classic in Bangkok (Doppel, All-Event, Masters).
Wir sind
stolz auf Euch!
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Das Jahr
nähert sich seinem Ende. Darum schon an dieser Stelle, wenn auch etwas früh,
unsere alljährlichen Wünsche an unsere Fans. In dieser Zeit, wo man schon
Lebkuchen und Schokoladen-Weihnachtsmänner im Oktober erhält, auch dem
Zeitgeist angepasst.
Der Vorstand der
Bowlingabteilung wünscht allen Mitgliedern und ihren Angehörigen, sowie allen
Freunden in Nah und Fern ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und ein in
jeder Hinsicht erfolgreiches neues Jahr!
Mögen sich für 2011 alle Eure Wünsche erfüllen und ihr uns weiterhin die
Treue bewahren!